"Bioenergie-Kommunen 2016"

Der bundesweite Wettbewerb „Bioenergie-Kommunen 2016“ richtet sich an Orte im ländlichen Raum in Deutschland, die mindestens 50 Prozent, und Städte, die mindestens 30 Prozent ihres Strom- und Wärmebedarfs aus regional erzeugter Biomasse decken. Prämiert werden drei besonders innovative Bioenergie-Kommunen, die Vorbildwirkung für die Entwicklung ländlicher Regionen und die regionale Nutzung von Biomasse entfalten.

Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten drei Preise „Bioenergie-Kommune 2016“ werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ausgeschrieben und zur Internationalen Grünen Woche in Berlin im Januar 2017 vergeben. Die Preisgelder sollen für die Weiterentwicklung der Bioenergie-Kommunen zum Einsatz kommen.

Die Umsetzung des Wettbewerbs erfolgt durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR).

Akteure des Bioenergiedorfes Untermaßholderbach (Baden-Württemberg) 2014, Quelle: FNR / Dörthe Hagenguth

Wer kann sich bewerben?

Die Teilnahme am Wettbewerb „Bioenergie-Kommunen 2016“ steht allen Dörfern / Ortsteilen in Deutschland offen, deren Wärme- und Stromversorgung jeweils zu mindestens 50 % und Städten / Stadtteilen deren Wärme- und Stromversorgung jeweils zu mindestens 30 % auf regional erzeugter Biomasse basiert.

Wie bewirbt man sich?

Die Bewerbungsunterlagen stehen unter Bewerbung zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2016.

Die Bewertungskriterien

Anhand der nachfolgenden Kriterien wird eine unabhängige Jury die drei Gewinner auswählen:

  • Versorgungsgrad mit Bioenergie
  • Intelligente Nutzung von Biomasse in Systemen mit weiteren erneuerbaren Energien
  • Effizienz, Nachhaltigkeit und Innovation
  • Regionale Wertschöpfung durch Bioenergie
  • Beteiligung der Bevölkerung
Bechstedt (Thüringen) Bioenergiedorf 2014