Schmidt: „Klimaschutz ist ohne Bioenergie nicht denkbar“

Willebadessen, Neustrelitz und Ascha sind die Bioenergie-Kommunen 2016

Die Sieger im Bundeswettbewerb Bioenergie-Kommunen 2016 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stehen fest: Die drei Preisträger in dem Wettbewerb, der sich erstmals auch an Städte richtete, sind Willebadessen in Nordrhein-Westfalen, Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern und Ascha in Bayern.

Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung Christian Schmidt erklärte: „Die Energiewende und der Klimaschutz sind ohne Bioenergie nicht denkbar. Biomasse sorgt für fast 90 Prozent der in Deutschland verbrauchten erneuerbaren Wärme. Land- und Forstwirtschaft sind beim Klimaschutz Teil der Lösung. Das zeigen auch die etwa 180 Bioenergiedörfer, die sich in Deutschland wegen des Klimaschutzes oder zur Daseinsvorsorge von fossilen Energien abgekoppelt haben. Und die im Bundeswettbewerb prämierten Bioenergie-Kommunen zeigen, wie eine überwiegend erneuerbare und nachhaltige Wärme- und Stromversorgung auch in Städten möglich ist. Alle drei Preisträger setzen auf einen Mix aus regionaler Biomasse, weiteren erneuerbaren Energien wie Solarthermie und Effizienzmaßnahmen. Bei allen drei Gewinnern stammt die Biomasse aus der Region und wird nachhaltig gewonnen. Das ist gelebter Klimaschutz, denn wir können auch in Zukunft nicht auf Bioenergie verzichten.“

Der Wettbewerb Bioenergie-Kommunen 2016 wurde vom BMEL ausgelobt und vom Projektträger des BMEL, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), betreut. Die Preisträger erhalten jeweils 10.000 €.

Informationen zu den Gewinnern des Wettbewerb Bioenergie-Kommunen 2016