Grußwort

Quelle: Steffen Kugler

Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem Umstieg auf erneuerbare Energien – insbesondere aus Biomasse – engagieren sich viele Städte und Gemeinden in Deutschland für den Klimaschutz und die Energiewende.

Zugleich profitieren sie und die umgebenden Regionen aber auch von der Bioenergie, indem regionale Wirtschaftskreisläufe unter Einbindung der Land- und Forstwirtschaft belebt und nicht zuletzt vielschichtige gesellschaftliche Prozesse in Gang gesetzt werden.

Weit über 100 Gemeinden in Deutschland – die sogenannten Bioenergiedörfer - haben dieses Prinzip nicht nur erkannt, sondern die Bioenergie zur maßgeblichen Ressource ihres Energiebedarfs gemacht. Ihre zumeist mit großem bürgerlichem Engagement entwickelten Konzepte und Erfahrungen gilt es nun verstärkt auch in größere Kommunen und Städte hineinzutragen. Damit stellen wir uns der Herausforderung, Stadt-Umland-Beziehungen so zu entwickeln, dass sie eine effiziente und nachhaltige regionale Energieversorgung für den urbanen Bereich absichern können.

Der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgelobte Wettbewerb "Bioenergie-Kommunen 2016“ trägt diesem Gedanken Rechnung und richtet sich neben Dörfern, Kommunen und Gemeinden auch an Städte bzw. Stadtteile in Deutschland, die maßgebliche Anteile ihres Strom- und Wärmebedarfs aus Biomasse decken. Mit ihm wollen wir besonders gelungene Beispiele prämieren, die die Bioenergie in ein tragfähiges Energiekonzept integrieren und engagierte Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gewinnbringend mit einbinden.

Wir schreiben die Erfolgsgeschichte, die 2005 mit dem niedersächsischen Jühnde als erstem Bioenergiedorf Deutschlands begann, fort. Ich lade Sie deshalb herzlich ein, sich um den Titel „Bioenergie-Kommune 2016“ zu bewerben!

Peter Bleser
Parlamentarischer Staatsekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft